Am Rhein, 2007, Öl auf Leinwand, 80 x 120
Am Rhein, 2007, 80 x 120


 

Graben, 2004, 60 x 80
 
Bach, Öl auf Leinwand, 2001

 


 

Hans Werner Thurmann
Hans Werner Thurmann

1950

1970

1970 - 1978

1976

1978

seit 1978

geboren in Moers

Abitur

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Joseph Beuys)

Staatsexamen im Fach
"Künstlerisches Lehramt für Gymnasien"

Staatsexamen „Kunstwissenschaft

Arbeit als freischaffender Maler

 

Ausstellungen u.a. in:

Wien

Köln

Moers

Jever

Duisburg

Leverkusen

Rees

Tuzla

Österreichisches Kulturzentrum Palais Palffy

Galerie Inter Art

Peschkenhaus

Schloß Jever

Galerie Lehmbruck Museum

Forum

Museum Koenraad Bosman

Museum Of Modern And Contemporary Fine Art

 

Anmerkungen zu meiner Arbeit

Farbe löst Emotionen aus. Diesem Phänomen gehe ich in meiner Arbeit über die Beobachtung der Natur nach, die mir dabei als Farbenreservoire und Kontrollinstanz dient. In meiner Ausbildung habe ich durch ein diszipliniertes Naturstudium meine Wahrnehmungsfähigkeit gesteigert, d. h. gelernt, das Visuelle durch ein geschultes, also nicht rein subjektives Empfinden zu ergänzen.

Davon lasse ich Betrachter meiner Bilder profitieren, indem ich ihnen ermögliche, ihre Wahrnehmung, also auch ihr Denken und Empfinden zu erweitern. Das setzt eine vorurteilsfreie Haltung voraus, die auch Unerwartetes zuläßt, auch gegen vermeintlich besseres Wissen. Die vielfältigen Farbklänge, die ich aus der sich im natürlichen Lichtspektrum wandelnden Erscheinungsfarbe der Natur herauslese, muß ich im Bildzusammenhang als Pigmentfarbe in anderen Qualitäten und Quantitäten einsetzen. Auf diese Weise vermögen sie im Betrachter die unterschiedlichsten Gefühle hervorzurufen. Manche wird er mit vielen teilen (Kälte-, Wärmeempfinden), andere wiederum allein subjektiv erleben (Heiterkeit, Geborgenheit, Freiheit). Nun kann er die Bilder mit der jeweiligen Naturerfahrung vergleichen, meine Umsetzung auf ihre Glaubwürdigkeit überprüfen und schließlich über die Bilder erfahren, welche Farben oder Farbklänge bei ihm das jeweilige Gefühl auslösen.

Um diese emotionale Wirkung in einer möglichst großen Konzentration zu erhalten, reduziere ich jede davon ablenkende Gegenständlichkeit in meinen Landschaftsbildern. Dieses gelingt durch Weglassen von Details, mittels weicher, vereinfachter Konturen und fließender Übergänge. Doch die Farbe läßt das Weggelassene in der Phantasie des Betrachters wieder entstehen. Die emotionale Wirkung der Farbe bleibt so voll erhalten.

Hans Werner Thurmann


 

EINLADUNG

Am ersten Advent, 27. November, 11 Uhr, eröffne ich meine 33. traditionelle Jahresausstellung in meinem Atelier auf der Hoffnungsstraße 4 in Moers, zu deren Besuch ich herzlich einlade!

 

   Wie gewohnt zeige ich die Arbeiten des vorangegangenen Jahres.
Auch in diesem Jahr bin ich meiner Idee treu geblieben, aber ich habe wieder neue Wege beschritten. Ich habe mich in meinen Bildern mit den Variationen der gebrochenen Farbe auseinandergesetzt und zeige, welche unterschiedlichen suggestiven Wirkungen auf unsere Gefühle davon ausgehen. Auch benutze ich mitunter ganz ungewohnte Bildformate, sowohl quer als auch hoch, mit der Möglichkeit, auf einer schmaleren Fläche eine große Skala von Farbklängen zu zeigen. Mit den Bildern dieser Ausstellung kann man Farbe wieder neu erleben.

 

   Die Ausstellung, bei der wie immer ein Gespräch mit mir möglich ist, bleibt bis zum 11. Dezember sonntags von 11 bis 13 Uhr, sowie an anderen Tagen nach Absprache geöffnet (Telefon 0 28 41 / 2 18 81).

 

   Über einen Besuch, auch nach der Eröffnung, bei dem auch Freunde und Bekannte herzlich willkommen sind, würde ich mich sehr freuen!

 

Hans Werner Thurmann